Tagesablauf
Die Hälfte die Bewohnerinnen und Bewohner
arbeitet in mehreren externen Behinderten-
werkstätten.

Für Bewohner, die nicht auswärts arbeiten, sorgt
das Team für interne Beschäftigungen wie z.B.
Kunstgruppe, Garten- und Küchengruppe, Turnen
und eine Zeitungsgruppe (die regelmässig eine
eigene Hauszeitung redigiert).

Externe Spezialisten:

  • Ein Arzt (trotzdem kann der Hausarzt
    frei gewählt werden)
  • Ein Psychiater
  • Eine Physiotherapeutin
  • Eine Turnlehrerin

Schabbatot und Feiertage:
Da viele unserer Bewohner aus religiösen Familien
stammen, ist es uns ein Anliegen, gemeinsam mit
ihnen die feierlichen Tage aktiv zu gestalten. So
entspricht die Tagesgestaltung an den Feiertagen
nicht denjenigen an Werktagen. Die Bewohner sind
von üblichen alltäglichen Arbeiten befreit und bleiben
zu Hause. Sie dürfen länger ausschlafen, kleiden
sich in schöne Kleider und geniessen feierliches
Essen mit Gesang und Gebeten. Letzteres gestalten
die Bewohner mit viel Freude mit. Um diese Feier-
lichkeiten bestmöglich den Bewohnern näher zu
bringen, arbeitet eine jüdische Vertretung an den
Schabbat- sowie den Feiertagen. Zusätzlich geht
die Hälfte der Bewohnergruppe jeweils am Morgen
mit der jüdischen Vertretung in eine Synagoge in
unserer Nähe, wo sie aktiv am Gottesdienst
teilnehmen.

Wie profitieren die Bewohner von Judentum?

  • Es erfüllt ihre spirituellen Bedürfnisse genau wie bei allen anderen Menschen
  • Es gibt ihnen eine Identität und Selbstgefühl
  • Es gibt ihnen Halt und Ordnung durch Zeit- und Raumorientierung (Feiertage und Schabbat)
  • Es gibt ihnen Sicherheit durch Wiederholungen (ein „Aha-Erlebnis“)
  • Es gibt ihnen Lebensfreude und Sinn
  • Es gibt ihnen eine (Ersatz)Familie und Zugehörigkeitsgefühl